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Whole Genome Sequencing (WGS)-Test

Whole Genome Sequencing (WGS)-Test

Was ist der Whole Genome Sequencing (WGS)-Test?

Whole Genome Sequencing (WGS) ist die modernste genetische Analysemethode, bei der die gesamte menschliche DNA sequenziert wird. Im Gegensatz zu anderen genetischen Tests untersucht WGS nicht nur die protein-kodierenden Bereiche, sondern analysiert das gesamte Genom mit etwa 3 Milliarden Basenpaaren.

Dadurch gehört WGS zu den umfassendsten genetischen Untersuchungsmethoden für:

  • die Identifikation genetischer Ursachen erblicher Erkrankungen
  • die Bestimmung von Trägerstatus
  • genetische Risikoanalysen bei Verwandtenehen
  • die Unterstützung gesunder Embryonenauswahl im Rahmen einer IVF-Behandlung

 

Die Bedeutung von WGS bei Verwandtenehen

Bei Verwandtenehen ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass beide Partner dieselben seltenen genetischen Veränderungen tragen.

Da WGS das gesamte Genom untersucht und nicht nur einzelne Genbereiche, können genetische Risiken besonders umfassend analysiert werden.

✔ Erkennung von Trägermutationen

Rezessiv vererbte Erkrankungen treten bei verwandten Partnern häufiger auf. WGS kann solche genetischen Veränderungen identifizieren und mögliche Risikokonstellationen sichtbar machen.

✔ Analyse seltener genetischer Erkrankungen

WGS kann auch sehr seltene genetische Syndrome erkennen, die mit herkömmlichen genetischen Tests möglicherweise nicht erfasst werden.

✔ Unterstützung der PGT-M-Planung

Die durch WGS identifizierten genetischen Veränderungen können bestimmen, welche Gene im Rahmen einer PGT-M-Untersuchung bei Embryonen analysiert werden sollten.

✔ Untersuchung wiederholter Schwangerschaftsverluste

Einige Fehlgeburten können mit seltenen genetischen Veränderungen zusammenhängen. WGS kann helfen, solche möglichen Ursachen zu untersuchen.

 

Warum wird der WGS-Test durchgeführt?

Zur Untersuchung genetischer Erkrankungen

WGS analysiert autosomal-dominante, autosomal-rezessive und X-chromosomal vererbte Erkrankungen besonders umfassend.

Für genetische Risikoanalysen bei Verwandtenehen

Da das gesamte Genom untersucht wird, können Trägermutationen mit hoher Genauigkeit erkannt werden.

Zur Unterstützung gesunder Embryonenauswahl bei IVF

Basierend auf den Ergebnissen können genetische Untersuchungen wie PGT-M gezielt geplant werden.

Zur Untersuchung wiederholter Fehlgeburten

WGS kann genetische Veränderungen, strukturelle DNA-Auffälligkeiten und seltene Varianten analysieren, die mit Schwangerschaftsverlusten in Zusammenhang stehen können.

Zur Bewertung genetischer Risiken

Bei familiärer Vorbelastung mit genetischen Erkrankungen kann WGS wichtige zusätzliche Informationen liefern.

 

Wie wird der WGS-Test durchgeführt?

Probenentnahme

Für die Untersuchung genügt eine einfache Blutprobe.

DNA-Sequenzierung mittels NGS-Technologie

Das gesamte Genom wird mit modernen Next-Generation-Sequencing-Systemen analysiert.

Datenanalyse (Bioinformatik)

Milliarden DNA-Basenpaare werden untersucht und mit internationalen Datenbanken verglichen. Genetische Varianten werden entsprechend ihrer klinischen Bedeutung bewertet.

Klinische Befundung

Klinische Genetik-Spezialisten interpretieren die Ergebnisse gemeinsam mit den medizinischen Befunden und erstellen einen umfassenden Bericht.

 

Vorteile des WGS-Tests

✔ Analyse des gesamten Genoms

Während WES nur etwa 2 % des Genoms analysiert, untersucht WGS nahezu das gesamte Erbgut.

✔ Besonders umfassend bei Verwandtenehen

Viele genetische Varianten können in einer einzigen Analyse bewertet werden.

✔ Untersuchung verschiedener genetischer Veränderungen

WGS kann chromosomale Veränderungen, strukturelle Auffälligkeiten und Punktmutationen gleichzeitig analysieren.

✔ Unterstützung von IVF- und PGT-Prozessen

Die identifizierten genetischen Veränderungen können die Grundlage für genetische Embryonenuntersuchungen bilden.

✔ Frühzeitige Risikoerkennung

Genetische Risiken können bereits vor einer Schwangerschaft erkannt und bewertet werden.

 

Für wen wird der WGS-Test empfohlen?

  • Paare mit Verwandtenehe
  • Paare mit wiederholten Fehlgeburten
  • Fälle ungeklärter Unfruchtbarkeit
  • Paare mit Verdacht auf genetische Erkrankungen
  • Paare mit geplanter IVF-Behandlung
  • Personen mit familiärer Vorbelastung genetischer Erkrankungen
  • Fälle mit Verdacht auf angeborene oder entwicklungsbedingte Erkrankungen

 

WGS-Test im Dogus IVF Center

Im Dogus IVF Center wird der WGS-Test nach modernen wissenschaftlichen Standards durchgeführt:

  • moderne NGS-Plattformen
  • hochsensitive Variantenanalyse
  • Befundung durch klinische Genetik-Spezialisten
  • spezielle Risikoanalyse bei Verwandtenehen
  • Integration mit PGT-M- und PGT-A-Prozessen
  • individuelle genetische Beratung für jedes Paar

Dieser Ansatz unterstützt insbesondere bei genetischen Risikokonstellationen eine gezielte Behandlungsplanung und kann helfen, eine gesunde Schwangerschaft bestmöglich vorzubereiten.

Häufig gestellte Fragen zum WGS (Whole Genome Sequencing)

Was ist der Unterschied zwischen WGS und WES?
WGS (Whole Genome Sequencing) analysiert das gesamte Erbgut, während WES (Whole Exome Sequencing) nur die protein-kodierenden Bereiche untersucht. Dadurch ermöglicht WGS eine deutlich umfassendere genetische Analyse und kann auch seltene oder komplexe genetische Veränderungen erkennen, die bei WES möglicherweise nicht erfasst werden.
Kann WGS genetische Erkrankungen früh erkennen?
Ja, da WGS große Teile des Genoms analysiert, können genetische Veränderungen erkannt werden, die mit erblichen Erkrankungen in Zusammenhang stehen. Dadurch können genetische Risiken bereits vor einer Schwangerschaft besser eingeschätzt werden.
Wie wird der WGS-Test durchgeführt?
Der Test wird in der Regel mithilfe von Blutproben beider Partner durchgeführt. Die DNA wird anschließend mit modernen Sequenzierungstechnologien analysiert und genetische Varianten werden detailliert ausgewertet.
Wie lange dauert es, bis die Ergebnisse vorliegen?
Da es sich um eine sehr umfassende Analyse handelt, liegen die Ergebnisse in der Regel nach einigen Wochen vor. Die genaue Dauer hängt vom Labor und der Komplexität der Auswertung ab.
Wie wird WGS in der IVF-Behandlung eingesetzt?
Die durch WGS identifizierten genetischen Veränderungen können in die Planung der IVF-Behandlung einfließen. Dadurch kann entschieden werden, welche genetischen Tests bei Embryonen sinnvoll sind.
Ist WGS für alle geeignet?
WGS kann grundsätzlich bei allen durchgeführt werden, die eine umfassende genetische Risikoanalyse wünschen. Besonders empfohlen wird es bei Verwandtenehen, familiärer Vorbelastung oder wiederholten Fehlgeburten.
Kann WGS alle genetischen Erkrankungen erkennen?
WGS ermöglicht eine sehr umfassende genetische Analyse. Dennoch können nicht alle genetischen Erkrankungen vollständig erfasst werden, sodass in manchen Fällen zusätzliche Untersuchungen notwendig sind.
Ist WGS eine zuverlässige Methode?
Ja, WGS gehört zu den modernsten genetischen Analysemethoden und ermöglicht eine sehr präzise Untersuchung genetischer Veränderungen.
Warum ist WGS bei der Schwangerschaftsplanung wichtig?
WGS hilft, genetische Veränderungen bei beiden Partnern zu identifizieren. Dadurch können Risiken besser eingeschätzt und fundierte Entscheidungen bei der Familienplanung getroffen werden.
Was passiert, wenn eine genetische Veränderung festgestellt wird?
In diesem Fall wird in der Regel eine genetische Beratung empfohlen. Auf Grundlage der Ergebnisse können geeignete Maßnahmen, wie beispielsweise IVF mit genetischer Testung, geplant werden.
Kann WGS wiederholte Fehlgeburten erklären?
In einigen Fällen können genetische Faktoren eine Ursache für wiederholte Fehlgeburten sein. WGS kann helfen, diese möglichen Ursachen zu untersuchen.
Warum ist WGS bei Verwandtenehen besonders wichtig?
Bei Verwandtenehen ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass beide Partner dieselbe genetische Veränderung tragen. Dadurch steigt das Risiko für vererbbare Erkrankungen. WGS hilft, diese Risiken genauer zu bewerten.

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